Arthur Weber, Wiesmoor, Fidelastro@live.de
Als echter Ostfriese und ewiger Astronom, liebe ich das Land und die Dunkelheit. Astronomie fasziniert mich schon seit meiner Grundschulzeit. So verbringe ich, wenn es denn geht, die sternklaren Nächte in der Sternwarte oder fahre mit mobilem Equipment zu anderen dunklen Orten.
Schlechtes Wetter nutzte ich dann für die Bildbearbeitung oder den Selbstbau von Teleskopen.
Meine derzeitige Ausrüstung:
ALT AD6 mit FS2 Steuerung, GSO 8“ Newton, GSO RC 8“, TS ED 70 mit Reducer 0,8,
TS 72 SD APO , 100mm Leitrohr zum Guiden, ASI 294, 183, 585, Canon 1000da.
Skywatcher HEQ 5 und Vixen GPDX unterwegs.
Visuell ein 18 Zoll Dobson und einen 100 mm H-alpha Refraktor mit Lille System.

David Schmidt, Ostrhauderfehn, Jahrgang 1983
Mein Interesse an Weltraum und Astronomie begann schon sehr früh – zunächst allerdings eher über Science-Fiction als über echte Teleskope. Star Trek, Alien und alles, was irgendwie mit dem Weltall zu tun hatte, gehörten schon als Kind fest dazu.
Den praktischen Einstieg in die Astronomie fand ich erst später, nach meiner Studienzeit. Angefangen hat alles ganz klassisch mit einem Fernglas und einem geliehenen Skylux 70/700. Mein erstes eigenes „richtiges“ Teleskop war schließlich ein 200/1200-mm-Dobson – und damit war es dann endgültig passiert.
Heute liegt mein Schwerpunkt eindeutig auf der Astrofotografie, wobei ich nach wie vor gerne visuell beobachte. Mindestens genauso viel Spaß wie das eigentliche Beobachten und Fotografieren macht mir allerdings die Technik dahinter. Ich beschäftige mich gerne mit Teleskopen, Montierungen, Kameras, Steuerungen und Software, restauriere ältere Geräte und versuche grundsätzlich, aus vorhandener Technik noch ein bisschen mehr herauszuholen.
Dass sich dabei im Laufe der Jahre eine gewisse Menge an astronomischem Gerät angesammelt hat, ist vermutlich unvermeidlich. Manche Vereinskollegen sprechen von „Jäger und Sammler“. Meine Frau verwendet dafür gelegentlich andere Bezeichnungen. 😉
Meine wichtigsten Systeme
Das Herzstück meiner stationären Astrofotografie ist heute ein 16″-Hypergraph von Philipp Keller. Das System arbeitet wahlweise bei etwa f/2,9 mit 1.200 mm Brennweite oder bei f/8 mit rund 3.200 mm Brennweite und besitzt LOMO-Sitall-Spiegel. Getragen wird der Hypergraph von einer restaurierten und modernisierten Knopf K100 mit Reibradantrieb. Die Kombination erlaubt sowohl extrem lichtstarke Weitfeldaufnahmen als auch hoch aufgelöste Deep-Sky-Fotografie bei langer Brennweite.
Auf meiner zweiten stationären Säule arbeitet ein Carbon-Celestron C11 mit HyperStar bei f/1,9 auf einer Fornax 52. Das System ist besonders für große Nebelgebiete, ausgedehnte Sternfelder und schnelle Farbaufnahmen geeignet.
Ein besonderes Gerät ist außerdem mein Halfmann MT16, ein transportables 16″-f/5-Newton-System auf Anhängerbasis. Der Halfmann ist ausschließlich fotografisch beziehungsweise für EAA und Live-Stacking ausgelegt. Wir nutzen ihn besonders gerne bei öffentlichen Veranstaltungen und auf verschiedenen Teleskoptreffen, um möglichst vielen Menschen den Nachthimmel direkt und live auf dem Bildschirm zeigen zu können. Gerade für Besucher, die noch nie zuvor Galaxien, Nebel oder Kugelsternhaufen gesehen haben, ist das eine sehr unmittelbare und faszinierende Art der Astronomie.
Daneben haben sich über die Jahre zahlreiche weitere Teleskope angesammelt. Eine besondere Leidenschaft habe ich für klassische Optiken und Geräte von Lichtenknecker und Wachter. Gerade diese ältere, hochwertige Technik übt auf mich einen besonderen Reiz aus – nicht nur wegen ihrer optischen Qualität, sondern auch wegen ihrer Konstruktion, Geschichte und der oft sehr soliden Mechanik.
Was mich besonders interessiert
Neben klassischer Deep-Sky-Astrofotografie beschäftige ich mich zunehmend auch mit EAA und Live-Stacking, Sonnenbeobachtung und Spektroheliografie. Ebenso interessieren mich die Restaurierung und Modernisierung älterer Montierungen und Teleskope sowie die komplette technische Infrastruktur einer automatisierten Sternwarte.
Im Verein bin ich daher gerne Ansprechpartner für Themen wie Astrofotografie, Teleskope und Montierungen, Kameratechnik, EAA, astronomische Software, Steuerungstechnik und Bildbearbeitung.
Und trotz aller Kameras, Computer und Automatisierung gilt für mich nach wie vor: Manchmal ist ein dunkler Himmel, ein großes Teleskop und ein gutes Okular alles, was man braucht.

Markus Bartels, Friesoythe - Kampe, Jahrgang 1978
Seit meiner Kindheit ein Traum – und seit 2012 Wirklichkeit.
Angefangen hat alles etwa 1990 mit einem Teleskop bei einem Freund. Danach blieb die Astronomie viele Jahre ein großes Interessengebiet, bis ich mir 2012 mit einer EQ5 und einem 200/1000-mm-Newton endlich mein erstes eigenes richtiges Teleskop gönnte.
Schon nach kurzer Zeit wurde klar, dass mein Schwerpunkt vor allem bei der Astrofotografie liegt. Deshalb folgte bald der Wechsel auf eine EQ6, mit der ich rund fünf Jahre gearbeitet habe. Danach kamen natürlich noch einige weitere Teleskope, Montierungen und Kameras – wie das bei diesem Hobby eben so ist.
Seit 2023 arbeite ich mit einem 8″ Skywatcher Quattro, der heute mein Hauptgerät für die Astrofotografie ist.
Getragen wird das Setup von einer wirklich außergewöhnlichen, massiven blauen Montierung aus dem Umfeld der Astro-Theke von Ralf Mündlein. An dieser Stelle ein ganz besonderer Dank an Wolfgang R. aus Hessen, durch den diese tolle Montierung den Weg zu mir gefunden hat.
Die Montierung habe ich inzwischen auf eine moderne OnStep-Steuerung umgerüstet und an meine eigenen Anforderungen angepasst.
Eines meiner besonderen Steckenpferde ist ohnehin die Konstruktion und der Bau elektronischer und mechanischer Komponenten für die Astronomie. Eigene Steuerungen, Handcontroller, Motorisierungen und individuelle Lösungen gehören für mich inzwischen genauso zum Hobby wie die eigentliche Astrofotografie.
Gerade diese Mischung aus Astronomie, Fotografie, Elektronik und Mechanik macht für mich bis heute den besonderen Reiz dieses Hobbys aus.


Ilka Pommer, Aurich, Jahrgang 2000
Ausrüstung: Tchiboskop 76/700 mm und Vixen 130/650 mm
Die Sterne betrachtet habe ich schon als sehr kleines Kind. Darauf gekommen bin ich erst durch eine Kinderserie namens “Lauras Stern”, da sich in der DVD-Box des darauf basierenden Films eine CD mit Extras befand, darunter auch eine kleine Einführung in die Konstellationen des Nachthimmels, die ich damals gierig aufsaugte. Seitdem habe ich jede Gelegenheit genutzt, die Sterne zu betrachten und mein Wissen anzuwenden. So richtig mit dem Weltraum als Ganzes beschäftigt hatte ich mich noch nicht, bis zum Winter 2020, wo ich auf einmal schwarze Löcher unheimlich interessant fand und dann irgendwann in anderen astronomischen Arealen rumstöberte. Im folgenden Jahr bekam ich auch schon ein Teleskop (das Tchibo-Teleskop) von meinem Bruder geschenkt und bin dem Astronomie Club Ostfriesland beigetreten. Auf diesem Wege erstand ich auch mein zweites Teleskop, mit der Absicht in die Astrofotografie einzusteigen. Da mir aber momentan die finanziellen Mittel für weiteres Equipment fehlen, muss ich dies aber erstmal auf’s Eis legen. Auch musste ich aufgrund eines gesundheitlichen Problems das Hobby an sich pausieren, bin aber mittlerweile wieder “back im business” (aber leider immer noch mit ein paar Wissenslücken in vielen Bereichen). Auch wenn meine Expertise in dem Gebiet als Autodidakt noch unzureichend erscheinen mag, bin ich trotzdem für Diskussionen über das Thema offen, wie auch Tips, wenn es mit der Astrofotografie bald doch klappt!

Hannes Hase-Bergen, Stuttgart-Untertürkheim, Jahrgang 1965
seit Ewigkeiten dabei … erstes Fernglas von Vaddern: erfolgreich zerlegt 1972 oder 73, erstes Teleskop „Tasco 66T“; Refraktor 50/600mm; ca. 1978 oder 79 Klassiker-Spinner/Liebhaber … wie auch immer.
Zeugs:
Neue Linsen: BinOptic 115/805mm
Alte Linsen (zwischen ca. 110 Jahren und 35 Jahren alt) : Steinheil 122/1460mm, SYW/Yamamoto 108/1600mm, Towa 80/1200mm, Towa 80/900mm, SYW/Yamamoto 76/1200mm, Zeiss 63/840mm „Telementor“ (mal 2, einmal mit C und einmal mit AS Objektiv), Eikow 60/910mm, Vixen („Everlite“) 60/910mm, vermutl. Kenko 40/520mm
Spiegel:
RüdigerHeins-Dobson 200/1760mm („Lulatsch“), Butenschön 100/1000mm-Newton (auch ca. 60 Jahre alt)
Katadiopter:
ungeklärtes Schmidt-Cassegrain ca. 210/2400mm
Wie schon lesbar: Klassikerliebhaber.
Die meisten neuen Teleskope sind zwar schön, günstig und leistungsfähig. Aber irgendwie fehlt denen der „Spirit“ … (ist ein bischen wie mit den Autos): die sehen fast alle gleich aus. Kommen ja auch meist aus den einschlägigen chinesischen Fertigungswerken.
Mir haben es da eher die Yamamotos, Steinheils, Kenkos, Zeissens, Lichtenkneckers und wie sie damals alle hiessen, angetan. Meist individuelle Klasseoptiken aus einer anderen Zeit … da wo 6 Zoll noch ein fast unbezahlbarer Traum für den „Normalsterblichen“ waren. Wer also noch ein „Kaufhausfernrohr“ oder sowas zu liegen hat, und nicht so recht Bescheid weiss – Photo und n paar Infos an mich – versuche gerne, zu helfen.

Kai Roos, Celle, rooskai@web.de
10″ Newton auf Dobson-Montierung von GSO, 15 x 70 Feldstecher von TS
Hauptsächlich Theoretiker mit Hauptaugenmerk auf Radioastronomie, Astrobiologie und den physikalischen bzw. mathematischen Aspekten, die der Kosmos mit sich bringt.

Martin Stenke, Leer-Logabirum, martinstenke@gmx.de
Ich interessiere mich seit meiner Kindheit für Astronomie, hatte schon früh ein 50mm f12 Refraktörchen, dann einen 114mm f8 Newton, einen 76mm f15,75 Unitron Refraktor (günstig bei einem Antiquitätenhändler erworben), diesen leider gegen einen Meade 8″ f6 Newton Anfang der 80er getauscht, dann später einen 152mm f8 (Jupiterbild) und 106mm f6 Achro, ein Lidlscope, ein Meade 254mm SC (Mondbild) und jetzt befinden sich zwei Skywatcher Evostars 72 und 100mm (Orionbild), ein 8″ f4 Fotonewton, ein Skywatcher Evostar 150 ED f8 Refraktor, sowie ein Skywatcher 14″ Dobson im Bestand.
Vor ca. 12 Jahren bin ich als gar nicht computeraffiner Mensch nach und nach in die Videoastronomie mit Mond und Planeten eingestiegen und jetzt versuche ich mich sogar an hellen Deepskyobjekten. Auch die Geschichte der Astronomie hat es mir angetan.

Markus Braun, Emden, Jahrgang '91
Das Interesse an der Himmelsbeobachtung begann bereits in frühen Kindheitsjahren mit nächtlichen Touren zur Beobachtung des Kometen Hale-Bopp im Jahre 1997. Die bloße Schönheit dieses Ereignisses hat mich geprägt und schwebt mir heutzutage etwas verblasst vor Augen. Das erste eigene Teleskop musste einige Jahre auf sich warten und war das, in der Astronomieszene sehr bekannte, Skylux-Teleskop von LIDL. Viele Nächte wurden damit verbracht und die ersten Erfahrungen im Aufsuchen und Beobachten von Himmelsobjekten bei höherer Vergrößerung wurden gemacht. Als dann 2005 der Astronomie Club Ostfriesland ins Leben gerufen wurde, ging es dann richtig los. Es war genug Geld vorhanden, daraufhin gab es dann das erste „richtige“ Teleskop – einen 254mm-Newton-Reflektor auf Dobson-Montierung. Viele Nächte wurden zusammen beobachtet, zusammengesessen, Erfahrungen ausgetauscht und auch der Spaß kam in dieser geselligen Truppe nie zu kurz. Dann nach der Ausbildung und während den ersten Berufsjahren, musste das Thema leider, aufgrund vieler Dienstreisen etwas zur Seite gelegt werden, geriet aber nie in Vergessenheit. Wenn es möglich war, wurde doch irgendwie beobachtet, denn auch mit den bloßen Augen und unter günstigen Himmelsbedingungen lässt sich so einiges entdecken. Anfang 2019 wurde es dann ruhiger und man hatte auf einmal wieder mehr Zeit, sich mit der Materie zu beschäftigen und beschloss Nägel mit Köpfen zu machen. Es wurde im Juli ein Dobson-Teleskop mit 406mm-Öffnung angeschafft, mit dem nun visuell wieder richtig durchgestartet wird. Nachdem das Fotoequipment nun auch wieder vervollständigt wurde und ohne größere Probleme läuft, wird in der Richtung auch sicherlich bald was zu erwarten sein.
Equipment (Stand. 07/19)
-406mm/1829mm f/4,5 Dobson-Teleskop
-114mm/450mm f/4 Newton-Reflektor mit motorisiertem Okularauszug von TheMilkyWay.de
-William Optics Zenithstar 66/388 ED-APO Ferrari-Edition
-EQ5-Montierung mit EQMod-Steuerung von TMW.de
-Canon EOS1000dA modifziert von TMW.de
-ALCCD5 an 50mm-Sucher für das automatische Nachführen

Alexej Zentner, Jahrgang 1985
Schon als Kind interessierte ich mich für den Nachthimmel und die Sterne über uns, jedoch verlor ich wie viele Jugendliche das Interesse daran und es geriet in Vergessenheit. Bei der Feuerwehr lernte ich das Clubmitglied Markus Braun kennen und man unterhielt sich und schnell kristallisierte sich heraus, dass man eine gemeinsame Leidenschaft hat: Die Astronomie. Nach gemeinsamen Beobachtungsabenden im heimischen Garten fiel irgendwann der Entschluss etwas Geld in die Hand zu nehmen und sich eine erste eigene Ausrüstung zu kaufen. Dem kam Matthias zuvor und vermachte mir sein LIDL-Teleskop und die ersten eigenen Erfahrungen wurden gesammelt. Schnell kam der Wunsch nach mehr Öffnung und Licht und es wurde ein 10“ Dobson angeschafft. Durch den stetigen Austausch mit den anderen Clubmitgliedern kam dann auch das Bedürfnis sich der Astrofotografie zu widmen, so kam ich zu meinem jetzigen Equipment.
Mein Equipment:
Skywatcher EQ6 (alte Version mit Umbau auf SynScan) EQ5-Montierung mit Steuerung von TMW.de
Skywatcher 8“f/5 Newton Canon EOS1000Da (astromodifiziert) mit diversen Objektiven SVBony 60/240mm als Leitrohr mit ALCCD5II als Guidingkamera
Skywatcher 130/650mm Newton 10“ f/5 Dobson für das visuelle Vergnügen
Und natürlich noch das LIDL-Teleskop, welches nun meinen Kindern viel Freude bereitet.

Stefan Schmidt, Wachtberg, Jahrgang 1964
Die Frau, die nun seit 35 Jahren ihr Leben mit mir teilt, nahm mich Mitte der 80er-Jahre mit zu einem Kommilitonen, der ein Teleskop besaß. So bekam ich meine erste Sternführung und wir betrachteten den Orionnebel, die Plejaden und natürlich unseren Mond. Sofort war ich von dem Gesehenen derart fasziniert, dass ich mir als gerade mal Azubi mein erstes Teleskop zusammensparte, einen Vixen-Refraktor mit 90mm Öffnung und 1 Meter Brennweite auf einer parallaktischen Montierung. Keine Motoren, kein Goto, keine CCD-Kamera, kein Platesolving. Das alles gab´s damals noch nicht bzw. war nur den professionellen Sternwarten vorbehalten. Ein Jahr später bekam ich ein Meade 8’’ Schmidt-Cassegrain Teleskop von Meade mit für damalige Verhältnisse sagenhaften 20 cm Öffnung, 2 Metern Brennweite und immerhin einer elektrische Nachführung in Rektaszension. Mit diesem Instrument habe ich meine ersten bescheidenen Jupiter-, Saturn- und Mondfotos auf Analog-Film geschossen und mit meinem Vater in dessen Hobby-Fotolabor entwickelt. Was war ich stolz, auf den Abzügen dann das Jupiter-Scheibchen, ansatzweise die Haupt-Wolkenbänder und den Großen Roten Fleck zu sehen! Dieses Teleskop ist mittlerweile ein Klassiker und ich besitze es immer noch. In den 2000er-Jahren liess das Interesse an der Astronomie berufsbedingt und durch lange Krankheit nach, aber vor ca. 5 Jahren hat es mich wieder gepackt. Eine Menge hatte sich verändert, vor allem in der Astrofotografie und der computergestützten Astronomie. Mittlerweile bin ich seit über 10 Jahren Rentner und froh und dankbar dafür, mich in nahezu jeder sternklaren Nacht – wenn es die Gesundheit erlaubt – der Astrofotografie zu widmen. Jedem Interessierten stehe ich gerne für alle Fragen rund um die Astrofotografie, die elektronische Bildbearbeitung und dafür geeignete Software zur Verfügung.
Meine Ausrüstung: Vixen VC200L Cassegrain 200/1800 mm + f/6.4 Reducer (Danke an David ;-))
Meade Series 5000 Triplet ED-Apo 102/700 mm
Meade 2080 Schmidt-Cassegrain 203/2000 mm auf Gabelmontierung
Meade 2045 Schmidt-Cassegrain 100/1000 mm
Meade ETX-70 OTA 70/350 mm, ursprünglich mal als Leitrohr gedacht
Lacerta Flatfield-Apo 72/432 mm
Celestron SkyMaster 15×70 Fernglas
Losmandy GM-8 Montierung mit OnStep Goto-Kit (nochmal Dank an David ;))
Lichtenknecker schweres Säulenstativ im Garten
Skywatcher EQ-3 Astrofoto-Version
Omegon Minitrack LX2 Reisemontierung mit Uhrwerksnachführung
ZWO ASI1600MM Pro mit 8fach Filterrad, OffAxis-Guider und Helical-Focuser
ZWO ASI120MC als AllSky Cam auf dem Hausdach
QHY 5-II Mono als Guiding Cam
Meade Deep Sky Imager II
CSL Mini-PC mit Windows 10 und Linux Mint zur Teleskopsteuerung und Bildgewinnung
Software: KStars/Ekos, Astro Photography Tool, PHD2, AllSky Plate Solver, C2A, BackyardEOS, Astro Pixel Processor, PhotoLine, AstraImage

Christian Backs, nördliches Emsland, Jahrgang 1979
Als Kind hatte man viele Interessen z.B. Entstehung der Erde und der Tiere, Sonne Mond und Sterne!
Selbst hatte man damals ein Plastik Rohr, womit man etwas den Mond beobachten konnte. Das wars dann aber auch.
Dann knapp 30 Jahre später hatte man die Möglichkeiten, Bedingungen ein Teleskop, bzw. erst ein Fernglas zu kaufen. Es war Wahnsinn was es zu sehen gab.
Man wollte mehr, alleine schon durch einige Gruppen in Facebook inspiriert. Die damalige Partnerin hatte auch großes Interesse! Dann wollte man Fotografie, Deepsky machen.
Ca. 2018 hat man sich Montierung, Kamera usw. besorgt und heute sogar eine kleine „Sternwarte“ im Garten!
Meine Ausrüstung: Skywatcher 200/1000 auf einer AZEQ6, Guiding mit der ASI 120 MM, Aufnahmekamera ist eineTouptec 16000 kpa.

Norbert Thönsen, Moormerland, Jahrgang 1957
Seit meinem neunten Lebensjahr, interessiere ich mich
für die Astronomie.
Den ersten Blick in die Sterne, den ich durch mein
Teleskop von Quelle machte, werde ich nie vergessen.
Es war zwar nur ein kleiner Refraktor mit 60 mm Objektiv-
Durchmesser und einer Brennweite von 910 mm, aber
die Eindrücke, die ich bei der Mond und Planetenbeobachtung
bekam, waren phantastisch und haben mich nicht mehr losgelassen.
Am 21.07.1969 war dann die erste Mondlandung, die wir als Kinder
damals Live am Fernseher miterleben durften. Ein neues Zeitalter
begann, und ich war von der Astronomie und Raumfahrt gefesselt.
Die Schönheit des unendlichen Universums, habe ich jahrzehntelang
nur mit entsprechender Literatur betrachtet.
Im fortgeschrittenen Alter konnte ich mir dann bessere Teleskope
Leisten und anschaffen.
Mit der Astrofotografie hat man heute viel mehr Möglichkeiten
als damals; und die Ergebnisse durch die Digitaltechnik sind
phänomenal.
Erst mit langen Belichtungen oder vielen kürzeren Belichtungen
werden die Farben des Universums sichtbar, deshalb ist heute
auch meine hauptsächliche astronomische Ausrichtung die
Astrofotografie.
Das mache ich heute mit einer Reihe von verschiedenen Teleskopen
und Kameras.
Meine Hauptgeräte für die Sternwarte sind ein Meade SC 10“ und
ein Halb-Apo 127 mm/ 952mm, auf einer Skywatcher EQ8R .
Zur Mobilität kommen ein Meade Mak 7“ und ein
TMB Apo 80/480 zum Einsatz. Das ganze auf einer Skywatcher
NEQ6 pro Montierung oder für den kleinen Apo alleine,
manchmal auch auf einer LXD 75 Montierung.
Im Laufe der Jahre haben sich einige Aufnahmegeräte angesammelt.
Da wären für:
Deep Sky eine ALccd QHY 9 mit Filterrad LRGB, Ha, O III
Meade DSI II mit Filterschieber LRGB
Meade LPI Mond- und Planetenkamera
Imaging Source Mono DMK 21 AF04.AS
Imaging Source Color DBK 21 AU618.AS
Svbony 305 M Pro USB 3; Guiding Port 2,9×2,9 Pixel
Atik elekt. Filterrad für 1 ¼ Zoll Filter
Canon 550 D nicht astromodifiziert
M Gen II Guider
Zur weiteren Ausstattung zählen diverse Okulare in 1 ¼“ und 2“, Spezialfilter, Baader Binokular,
Adapter, TS Off Axis Guider, Barlowlinsen, Motorfokussierer etc.

Sabrina Enderle-Kleb, Emden
Seit ich als Kind mit meinem Opa zusammen Sternschnuppen beobachtet habe, bin ich fasziniert von den Sternen. Meine Eltern schenkten mir nach der Sonnenfinsternis 1999 mein erstes Teleskop und ein paar Jahre später lernte ich über Online-Foren Gleichgesinnte kennen. Gemeinsam organisierten wir erste Treffen und ich trat einem Astronomieverein bei. Nach einigen persönlichen Veränderungen kam ich schließlich 2011 zum ACO, wo ich seither aktiv bin.
Lange war ich eher visuell unterwegs, 2025 habe ich mir das Smart-Teleskop „Dwarf3″ gekauft, um schnell und unkompliziert erste Astrofotos machen zu können. Dazu gesellte sich noch ein 12“ Reisedobson, da ich momentan keinen festen Standort zum Beobachten habe.
Wenn mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung macht, lebe ich meine Leidenschaft für das Universum gerne kreativ aus: Ich lasse mich von den Weiten des Alls inspirieren und male gern kosmische Motive.
Ausrüstung:
- 12″ Dobson
- Dwarf3 Smart-Teleskop
- Bresser Newton 70/700mm (auch gerne Tchibo-Scope genannt)

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